#Unteilbar MV

Unsere Demokratie muss täglich gelebt, demokratische Strukturen erhalten und gestärkt werden. Als #unteilbar MV stehen wir für ein Bündnis derjenigen, die sich für eine offene, freie und solidarische Gesellschaft einsetzen. Unser Ziel ist eine stetige und dauerhafte Vernetzung, in der bestehende Bündnisse zusammenfinden und neue entstehen. Wir sind #unteilbar in Mecklenburg-Vorpommern.

Projekte

Mit breiter Beteiligung aus allen Ecken des Bundeslandes und gemeinsam mit bereits bestehenden #unteilbar Bündnissen haben wir 2021 einen Aufruf erarbeitet. Über 200 Initiativen, Einrichtungen, Organisationen und Einzelpersonen haben ihn bereits unterzeichnet und setzen sich für die Ziele von #unteilbar MV ein. Seither setzten wir gemeinsame Projekte um.

#unteilbar

Aktuelles

Was wir momentan so treiben, kannst du am besten auf Instagram verfolgen.

2022

Das Projektjahr 2022 wurde gefördert vom Fonds Soziokultur, Neustart Kultur BKM und kofinanziert über das Land MV.

Neue Ortsgruppe in Neustrelitz

Um einen Gegenpol zu den laufenden Querdenken Demos mit Unterstützung aus dem rechten Millieu zu setzten, hat sich in Neustrelitz eine neue Ortsgruppe gebildet. Am 23.11. veranstalteten sie eine erste Demo, weitere sollen folgen. Im Aufruf heißt es:
" [...] für Demokratie, Freiheit und soziale Gerechtigkeit rufen wir Sie auf, sich mit uns einzusetzen:
Für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft: Gemeinsam durch die Krise!
Gegen Krieg, gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen die Klimakatastrophe und den Hunger in der Welt.
Für ein menschliches und solidarisches Miteinander, das niemanden zurücklässt und Sorgen und Nöte ernst nimmt."

Flohmarkt in Groß Krams

In Groß Krams wehrt sich ein zivilgesellschaftliches Bündnis gegen Einschüchterungsversuche durch Neonazis, die ebenfalls in dem Ort wohnen. Umso wichtiger, dort gegenzuhalten und das Bündnis zu supporten, so gut es geht.

Lichtenhagen

Im August jährten sich sie Pogrome von Lichtenhagen zum 30. Mal. Dies nahmen wir gemeinsam mit dem Bündnis Gedenken an das Pogrom. Lichtenhagen 1992. zum Anlass, um einen Rückblick auf das gesamte Jahr 1992 zu werfen. Im Buch "Flächenbrand von Rechts - Zum Rechtsextremismus im Bundesland Mecklenburg-Vopommern" von Herrmann Langer 1993 werden die bekannten Über- und Angriffe von Rechts dokumentiert. Wir haben diese für unseren Instagram Kanal aufbereitet und dort veröffentlicht, um zu verdeutlichen, dass Lichtenhagen kein Einzelfall war und wir uns auch heute wachsam solchen Übergriffen entgegenstellen müssen, um grassierenden Rassismus, Nationalismus und Hetzte zu stoppen.

 

Ausstellung in Demmin
Vom 2.3.-25. März im Koeppenhaus in Greifswald und vom 4. April bis 12. Mai war die Ausstellung des Fotografen Martin Langer in Greifswald und Demmin zu Gast. Zu sehen war seine Dokumentation der Pogrome von Rostock Lichtenhagen, die er einst im Auftrag des Spiegels fotografierte. Der Demminer Bürger e.V. hat diese Austellung gemeinsam mit der Hanse-Bibliothek Demmin, dem Bürgerhafen Greifswald und dem Koeppenhaus in Greifswald organisiert.
Unsere Unterstützung war finanzieller Natur.

Das Sonnenblumenhaus mit Brandspuren in schwarz-weiß

Kulturhaus Mestlin

Am 19. März wurde das Kunstwerk des Künstlers Herbert H.W. Hundrich im Kulturhaus Mestlin eröffnet. In blau leuchtender Schrift ziert es das Gebäude des Vereins mit den Worten: „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen“. Es setzt ein zeichen gegen kriegerische Auseinandersetzungen, insbesondere mit Bezug auf den Ukrainekrieg, der kurz zuvor durch den Überfall von Russland begann.

Wir freuen uns durch finazielle Unterstützung dazu beitragen zu können, die künstelrische Auseinandersetzung mit unserem Zeitgeschehen auch im ländlichen Raum zu stärken. ©Kulturhaus Mestlin


Kerzen der Solidarität

Im Januar organisierten wir mit Initativen in einzlenen Städten und Gemeinden in MV eine Aktion, bei der 1500 Kerzen zum Gedenken an die Coronatoten aufgestellt wurden. Wir wolten einen Gegenpunkt zu allen Querdenken- und rechten Demos setzten und einen sachlichen und solidarischen Umgang mit der Pandemie fordern.

copyright: Greifswald für alle

 © Greifswald für alle, unteilbarMV

Daran geknüpft war auch unsere Stellungnahme:

Stellungnahme

Das dritte Jahr mit Corona ist angebrochen und die Situation spitzt sich erneut zu.
Ausgerechnet in dieser Zeit gehen einige Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit Rechtsextremen, Reichsbürger:innen, AfDler:innen, Kadern der Identitären Bewegung, Hooligans
oder organisierten Kameradschaftsnazis teilweise ohne Masken und Impfung auf die Straße.

Aus diesem Grund haben wir eine Stellungnahme verfasst, die Sie / Ihr in unserem Pressbereich runterladen könnt.

2021

Forderungen zur Demo am 18.09.21

Im Rahmen der großen #unteilbarMV Demo am 18.09. in Rostock wurden Forderungen ausgearbeitet,
die wir nun an die neue Landesregierung richten.

Schon viele Personen und Initiativen haben sich verbündet. Auch Sie können und Du kannst den Aufruf unterzeichnen:

Zum Aufruf | Zu den Unterzeichnenden

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